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Kontakt
Musik- und Kunstschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Ziegenhainer Str. 52
07749 Jena

Tel. 03641 4966-10
Fax 03641 4966-88
mks@jena.de

MKS-Außenstelle Lobeda
Platanenstraße 4
07747 Jena

Leitung
Yvonne Krüger

Werkleitung
Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Kooperationen und Produktionen

  ©Richard Kempert
Undine  ©Tina Peißker

Die MKS ist eine Einrichtung des städtischen Eigenbetriebes JenaKultur, innerhalb dessen die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen wie Jenaer Philharmonie, Volkshochschule, verschiedenen Museen oder Kulturarena von großer Bedeutung ist. Durch die starke Vernetzung mit Trägern kultureller Arbeit, wie dem Theaterhaus Jena, Jenaer Schulchören und Vereinen, der Imaginata oder dem Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar sind Projekte und Veranstaltungen möglich, die unter Thüringer Musikschulen einmalig sind.

Der 100. Geburtstag des Bauhauses spiegelte sich auch im Jahreshöhepunkt 2019 der Musik- und Kunstschule Jena wieder. Ziel war es, eigene Ideen zu entwickeln und diese möglichst bühnenwirksam in Szene zu setzen. Es bildeten sich viele kleine Workshops, die sich damit beschäftigten, wie der Bauhaus-Gedanke „neu gewagt“ umgesetzt werden kann.

Das Bühnenprojekt der Musik- und Kunstschule Jena zum Jubiläum
Schülerinnen der Kunstklasse mit den selbst hergestellten Bauhaushauskostümen ©F. Rebner

Inspiriert von Oskar Schlemmers Triadischem Ballett, entwickelte eine Kunstklasse von Petra Lieberenz kreative Kostüme. Diese wurden von den Schülern selbst bühnenwirksam präsentiert. Dazu erklang elektroakustische Musik unseres Gitarrenkollegen Martin Schwengner.

Früherziehungsgruppe unter Leitung von Grit Messlin zum Thema Farbe, Musik, Bewegung ©F. Rebner

In der von Ilias Rachaniotis geleiteten Kompositionswerkstatt entstanden Werke zum Thema Rot-Gelb-Blau. Die Schülerkompositionen wurden widerum von Schülern uraufgeführt. Die Grundfarben des Bauhauses inspirierte auch eine Gruppe aus der musikalischen Früherziehung. Unter Anleitung der Pädagogin Grit Messlin wurde das Thema in Musik, Bewegung und Licht umgesetzt. 

Paulina Michaelis (Tanz) und Mette Geletneky (Klavier) ©F. Rebner

Außergewöhnliche Instrumentalmusik von verschiedenen Ensembles sowie beeindruckende Tanzperformances bereicherten und vervollständigten das Bühnenprojekt.

Blue Beans Big Band ©F. Rebner

Das großartige Finale übernahm die „Blue Beans Big Band“ mit einer Komposition von Georg Maus. Das Auftragswerk wurde bereits bei der Eröffnung des Bauhausjubiläums in Weimar gespielt und erinnert an die Vertreibung der Bauhaus-Künstler nach Dessau.

PLakatentwurf von Finja Lindenau aus der Klasse von E.C.Engelmann ©Finnja Lindenau

Auch der Kunstbereich der Schule war in dieses Projekt involviert: Dem Plakat, welches die Veranstaltung ankündigt, liegt ein Entwurf einer Schülerin aus der Malerei-/Grafikklasse von Eckehard Engelmann zugrunde.

 

Den Veranstaltungsrahmen für dieses einzigartige Projekt bildet die ArenaOuvertüre. Erstmalig hatte ein Orchester der Musik- und Kunstschule Jena die Gelegenheit, bei diesem Ereignis mitzuwirken.

Der berühmte Roman „Momo“ von Michael Ende wurde von Thomas Thieme, dem aus Film und Fernsehen bekannten Weimarer Schauspieler, gelesen. Live wurde Thieme in diesem Konzert-Hörspiel von der Jenaer Philharmonie und dem sogenannten AGB-Orchester der Musik- und Kunstschule Jena, einem aus Akkordeon-, Gitarren- und Blockflötenschülern bestehendem Spezialorchester begleitet.

Momo, die Geschichte von dem Mädchen, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbringt, könnte aktueller nicht sein. In bildhafter Sprache begegnet uns hier eine der wohl herausforderndsten Aufgaben des modernen Lebens: Der Umgang mit der Zeit.

Hier wurde die packende Handlung in verschiedene Hits der Klassik und Romantik gekleidet. Unter der musikalischen Leitung von Barbara Rucha wurde der musikalische Bogen von Carl Maria von Weber, Camille Saint-Saens (Karneval der Tiere) und Aram Khatschaturian bis hin zu Werken von Schostakowitsch, Schnittke und John Adams gespannt.

Aufführungen

Freitag, 21. Juni, 20 Uhr

Samstag, 22. Juni, 16 Uhr

Festplatz Jena Lobeda-West


 

 

Schülertheatertage
©Phineas Gluch

Jedes Jahr werden im Theaterhaus Jena Schülertheatertage veranstaltet. Bei diesem Festival stellen Theater-AGs und Schülergruppen aus Grund- und weiterführenden Schulen von Jena und Umgebung ihre Produktionen vor. Was sie eint, ist neben der professionellen Begleitung durch die Theaterpädagogen ein vorgegebenes Requisit, das als verbindendes Element in allen Produktionen mitwirkt wie zum Beispiel ein Gartenzwerg und ein Tulpenstrauß im Jahr 2019.

Jedes Jahr ist auch eine Schauspielgruppe der Musik- und Kunstschule bei dem Theaterfestival vertreten. Vorbereitet werden die Schüler dabei durch die Schauspielpädagogin Claudia Kirchhof. Schüler aus der Kunstklasse von Petra Lieberenz gestalten jedes Jahr das Motiv für das Ankündigungsplakat.

Die Schülertheatertage werden unterstützt durch den Fachdienst Jugend und Bildung der Stadt Jena, die LAG Spiel- und Theater e.V und die Jenaer Stadtwerke.

2019 - "Emily und die Detektive"

Ein Gastspiel im Theaterhaus Jena - Juni 2019

Emily Tischbein darf allein mit dem Zug vom beschaulichen Neustadt/ Dosse in die Großstadt Berlin fahren. Im Gepäck 140 Mark, einen Blumenstrauß und einen Koffer. Doch während der Fahrt schläft Emily ein, wird bestohlen und verpasst auch noch den Bahnhof Friedrichstraße, wo ihre Oma auf sie wartet.

Völlig verzweifelt versucht Emily in Berlin, den Dieb zu verfolgen – doch zum Glück stößt sie auf Guste mit der Hupe. Diese hat nicht nur eine große Klappe, sondern auch eine ganze Detektivenbande dabei. Beide Mädchen freunden sich an und stürzen sich in einen Knorke-Krimi, der sich gewaschen hat.

Die fesselnde Geschichte wurde von zwölf Spielerinnen und Spieler des Schauspielkurses 3 der Musik- und Kunstschule auf die Bühne des Theaterhauses Jena gebracht.

Es spielten:

Emmi Maja Muth (Emily), Elisabeth Freesmayer (Guste), Annabelle Hühn (Pony Hütchen), Aaron (Page, Reporter, Polizist), Emilia-Charlotte Schilpp (Mutter Tischbein, Mittenzwey), Lennart Schöttke (Grundeis), Gina Seidel (Frau Wirth, Gerold, Kleiner Dienstag), Henriette Stein (Bleuer, Blumenfrau, Kassierer), Helene Sophie Schenk (Oma), David Tennert (Krummbiegel), Konrad Wollmann (Professor), Merlin Zink (Bahnvorsteher, Beamter, Kommissar)

Leitung: Claudia Kirchhof

2017 - "Fremde.Heimat." - eine zirkustheatrale Musikperformance
Zakir mit Napoleonhut ©Khashayar Zandyavari

Fremde.Heimat 2017 entsteht im Prozess, im Austausch, in der Begegnung unterschiedlicher Künste. Drei Gruppen des Kinderzirkus MoMoLos und sieben Gruppen der Musik- und Kunstschule stellen sich der Herausforderung, gemeinsam mit Spielern des teenparks ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen aufeinander abzustimmen, um eine musiktheatrale Zirkusperformance zu schaffen. Inhalt der Unternehmung sind zwei uralte, mit Emotionen und Deutungen aufgeladene Begriffe: Fremde und Heimat. Was ist Heimat? Was Fremde? Wie werden diese Begriffe im Heute besetzt? Akrobatik, Streichorchester, Theater, Jonglage, Tanz, Trapez, Chor, Video und Weltmusik treffen aufeinander und treten in Dialog mit dem 1940 entstandenen Sketch „DIE FREMDEN“ von Karl Valentin.
Freut Euch auf radschlagendes Gemüse, Ballerinas im Museum, lebendigen Flaggen in waghalsiger Höhe, Wandervögel verschiedener Couleur, Napoleon und vieles andere mehr.

Regie: Kerstin Lenhart
Bühne und Kostüme: Franziska Keune und Mirella Ostreicher
Musikalische Gesamtleitung: Kay Kalytta
Produktionsleitung: Katrin Paninski

Ermöglicht wurde die Produktion vor allem durch Projektförderungen aus Mitteln von der der Thüringer Staatskanzlei und „Zirkus macht stark“. 

Alle vier Vorstellungen am 8., 9., 10. und 11. Juni waren ausverkauft.

Eine Produktion der Musik- und Kunstschule Jena, des Circus MoMoLo und des Theaterhauses Jena.

2015 - UNDINE
Undine Undine ©Tina Peißker

Am 4. Juni 2015 hatte im Theaterhaus Jena das Stück "UNDINE" nach Friedrich de la Motte Fouqué und Hans Christian Andersen Premiere.
Das Besondere an dieser Produktion war, dass diesmal nicht die Schauspielprofis, sondern ca. 120 Kinder und Jugendliche der Musik- und
Kunstschule Jena und des Kinder- und Jugendcircus MoMoLo auf der Bühne standen. Unter der Anleitung von Profis präsentierten die Schüler das romantische Märchen des Meermädchens Undine, das durch die Liebe des Ritters Hans zwar eine Seele gewinnt, aber an der Seelenlosigkeit der höfischen Welt zu Grunde geht.

Diese 120 Kinder boten alles auf, was sie in der Musik- und Kunstschule Jena und im Circus MoMoLo gelernt haben. Sie waren die Wasserwesen, die furchterregenden Gespenster im Finsterwald, Glühwürmchen und Hofschranzen, und sie spielten natürlich auch die Liebenden; das fremdartige Mädchen Undine und der hin- und hergerissene Ritter Hans, der sie letztendlich verlässt und dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Was auf den Brettern des Theaterhauses dann an einem kaleidoskopartigem bunten Wirbel der verschiedensten Künste dargeboten wurde, sprengt fast die Vorstellungskraft, was mit jugendlichen Laien (!!) - Darstellern möglich ist: egal ob dies die ausgefeilten Choreographien unserer Tänzer (unter Leitung von Cristina Oprea), die improvisierten Klangflächen des Kinderchores (unter Leitung von Claudia Zohm), das wie Phönix aus der Asche erwachte und schwungvoll spielende Nachwuchsorchester IV (unter Leitung von Pedro Andrade), die großartigen Kostüm- und Bühnenbildgestaltungen unserer Kunstschüler (unter Leitung von Ines Leidenfrost), die atemberaubenden Artistiknummern der MoMoLos (das Workshopleiterteam um Friedemann Ziepert) oder ganz besonders die eindrucksvollen schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller (unter Leitung von Claudia Kirchhof) waren.

Schauspiel, Akrobatik, Ballett, Chor und Orchester: allein der logistische Aufwand war gigantisch, deshalb war auch die Zahl der vielen Profis und Helfer hinter der Bühne groß. Regie führte die Leiterin des Theaterhausjugendclubs Kerstin Lenhart und die ehemalige Theaterhausschauspielerin Tina Keserovic.

Ermöglicht wurde die Produktion vor allem durch Projektförderungen aus Mitteln von „Zirkus macht stark“ und der Thüringer Staatskanzlei. Alle vier Vorstellungen am 4., 5., 6. und 7. Juni waren ausverkauft. Ein phänomenaler Erfolg!

JenaTV berichtete über UNDINE. Den Beitrag können Sie hier anschauen.

Profi- und Nachwuchsmusiker an einem Pult
©Richard Kempert

Jugendliche und Berufsmusiker musizieren gemeinsam an einem Pult. Unmittelbarer und sympathischer kann Orchesternachwuchsarbeit kaum sein. Für die jungen aber auch für die erfahrenen Musiker bedeutet diese Zusammenarbeit ein besonderes Erlebnis.

Die Jeunesses Musicales Deutschland und die Deutsche Orchestervereinigung rufen seit 2004 bundesweit zur Zusammenarbeit von Jugend- und Berufsorchestern auf. 2008 schlossen sich auch die Jenaer Philharmonie und das Jugendorchester der Musik- und Kunstschule Jena in dieser Initiative namens „tutti pro“ zusammen. Hierbei geht es darum, sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen und gemeinsam zu musizieren. Die »tutti pro«-Konzerte finden im Turnus von zwei Jahren statt und sind in das Europäische Orchesternetzwerk »ONE« eingebunden.

Am 10. März 2019 saßen im Rahmen des Thementages "Schlagzeug" Musiker der Jenaer Philharmonie und Musiker des Jugendsinfonieorchesters der Jenaer Musik- und Kunstschule unter Leitung von Eduardo Strausser gemeinsam am Pult.

Ein Projekt mit der Jenaer Philharmonie und dem Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar

Flügel für die Jugend – ein kurzer, prägnanter Titel, der eigentlich schon alles verrät. Denn der Hintergrund zu dieser Konzertreihe ist schnell erklärt. Die Rathausdiele bekommt einen neuen Steinway-Flügel mit der Auflage der Förderer, das hochwertige Instrument auch für den Musiknachwuchs zugänglich zu machen. Daraufhin entstand die Idee zu dieser Konzertreihe. Kinder und Jugendliche Jahren präsentieren jedes Jahr dem Publikum, was sie lange zuvor im Unterricht erarbeitet und zu Hause geübt haben. Die jungen Talente werden an der Musik- und Kunstschule Jena und am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar unterrichtet.


Wer die Entwicklung eines Pianisten von den Anfängen bis zu hoher Virtuosität erleben möchte, ist herzlich zum nächsten Kammerkonzert mit Schülern der Musik- und Kunstschule Jena und des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar am 21. Juni 2020 um 11 Uhr in die Rathausdiele Jena eingeladen.

Weihnachtsliedervormittage
©K. Paninski

Ein Dezember ohne Weihnachtslieder ist undenkbar. Im gemeinsamen Kreis macht das Singen besonders Freude und versetzt Groß und Klein in Weihnachtsstimmung. Seit fast 10 Jahren bieten wir jedes Jahr für Jenaer Kindergärten unsere Weihnachtsliedervormittage an, bei denen Kinder und Erzieher gemeinsam mit den Lehrern der Musik- und Kunstschule singen, tanzen und auch zuhören. Außerdem können in kleiner Runde Instrumente ausprobiert und ein Weihnachtsthema spielerisch erarbeitet werden. Zum Abschluss treffen sich alle Kindergartengruppen noch einmal zusammen, um die Veranstaltung gemeinsam mit Weihnachtsliedern ausklingen zu lassen.

Diese Veranstaltung wird von den Lehrerinnen und Lehrern der Fachgruppe Früherziehung konzipiert und durchgeführt und ist bei den Kindergärten sehr beliebt. Die 100 Plätze sind jedes Jahr schnell vergeben.

Das Projekt "Adern von Jena"

Initiiert wurden Adern von Jena Anfang 2004 von der Architektin Dana Kurz im Rahmen des Masterstudiengangs Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar.

Es handelte sich zunächst um ein Experiment zur Entwicklung eines öffentlichen Freiraumes. Experimentierfeld war die oberirdische Fernwärmetrasse und ihre nähere Umgebung zwischen dem Heizkraftwerk Burgau und Jena Paradies. Über das Konfliktpotenzial zwischen ungeliebter technischer Infrastruktur – der Fernwärmetrasse – einerseits und dem qualitätvollen Naherholungsraum – den Saaleauen – andererseits sollten möglichst viele lokale Akteure aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung mobilisiert werden, um sich für den Imagewandel der Trasse und die Aufwertung ihres Umfeldes einzusetzen.

2017 KofferR aum – Schülerwerkstatt und Kunstinstallation
©Susanne Worschech

KofferRaum ist das inzwischen 23. Teilprojekt der Initiative Adern von Jena, die im Jahr 2004 von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck und der Stadt Jena ins Leben gerufen wurde.

Kunstinstallation | Was bedeutet Heimat und welche Habseligkeiten würde ich in meinen Koffer packen, wenn ich sie verlassen müsste? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerwerkstätten der Musik- und Kunstschule Jena und der Freien berufsbildenden Schule Jena im Ortsteil Lobeda-West auseinander. Rund 50 gestapelte Koffer aus Drahtgitter mit kleinen Objekten aus Keramik in ihrem Inneren erzählen von Aufbruch, Flucht und Heimat. Der Berg aus Koffern befindet sich in einem Dehnungsbogen der Fernwärmeleitungen der Stadtwerke Energie am so genannten Rohrmeter 10. Auf den Leitungsrohren stehen Auszüge und Zitate aus Gesprächen mit Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und jetzt in Jena Lobeda vorübergehend oder auch dauerhaft wohnen.

Schülerwerkstätten | Zwei Schulen, vier Lehrer, viele Schüler und der Stadtteil Lobeda – ein Gesamtprojekt zum Thema Heimat und Flucht.
Die Kunstklassen der Musik- und Kunstschule mit Schülern im Alter von 5 bis 35 fertigen Objekte aus Keramik, die für sie mit dem Begriff Heimat in enger Verbindung stehen. Die Klassen unter der Leitung von Petra Lieberenz, Ekkehard Engelmann und Susanne Worschech setzen sich aus Schülern zusammen, die sowohl in Jena beheimatet sind als auch jüngst Zugezogene, die ihre ursprüngliche Heimat verlassen mussten. Jedes der Objekte wird in einen durchsichtigen Koffer aus Draht gelegt, ist also für jeden öffentlich sichtbar.
Prägnante Aussagen, aus Interviews mit Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Jena werden von den Auszubildenden der Freien berufsbildenden Schule Jena als Stencil (Schablonen) zugeschnitten und auf die Fernwärmeleitungen als Botschaften aufgesprüht. Angeleitet werden die Auszubildenden von Carsten Lincke.

Projektort | Die Kunstinstallation KofferRaum befindet sich in einem Dehnungsbogen der Fernwärmeleitungen am sogenannten Rohrmeter 10, also rund 1 Kilometer vom Heizkraftwerk Burgau entfernt in nördlicher Richtung. Der Ort ist an der Stelle, wo die Straßenbahnlinie auf einer Brücke die Saale kreuzt. Von der Straßenbahn aus ist der Berg von Koffern sichtbar, um die „Habseligkeiten“ im inneren der Koffer und die Botschaften betrachten, lesen und verstehen zu können, muss sich der Besucher jedoch selbst in den KofferRaum begeben.

Vernissage | Die Vernissage der Kunstinstallation KofferRaum im Rahmen der Adern von Jena fand am 11. Mai um 17 Uhr am Rohrmeter 10 statt.

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Fax 03641 4966-88
mks@jena.de

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